Vita

Philosophie: Was mich inspiriert und bewegt ist die Schönheit, die ich wahrnehme und  gestalterisch zusammenfasse. Sie entspricht meinem Empfinden. Meine Bilder entstehen im Zwiegespräch mit Himmel und Erde, meinen Emotionen und in Partnerschaft mit Wind, Sonne, Regen, Frost, den Bäumen und Flüssen. Die Farben und Formen von Gewachsenem und Gebautem ziehen mich an.

© Neo Sanchez Fotokunst


Werdegang

 

Ich bin 1961 geboren und wuchs in Berlin auf. Schon während der Schulzeit gehörte die Sehnsucht nach dem Schönem und das Zeichnen und Malen zu meinem Leben. Dabei wurde ich von meiner kunstliebenden, musischen Mutter und meinem Zwillingsbruder bestärkt und unterstützt.

Nach dem Abitur arbeitete ich im Schloß Sanssouci und lernte dort meine zukünftige Berliner Ausbildungsstätte für Maler kennen. Nach Abschluß der Lehre konnte ich die Fachschule für Werbung & Gestaltung Berlin/ Potsdam besuchen und wurde Ingenieur für Farb- und Oberflächengestaltung im Bauwesen. Es war eine vielseitige Ausbildung für architekturgebundene Gestaltung. Die Schwarz-Weiß-Fotografie erlernte ich. Mein künstlerisches Arbeiten wurde gestärkt.

Nach der Zeit in einem Architekturbüro arbeite ich seit Januar 1989 selbstständig als Farbgestalterin und Restauratorin für Architektur....

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Eine erste markante Fügung erfuhr mein Leben 1991 durch Malreisen vor allem nach Polen mit meinem damaligen Partner. Mein Kunstschaffen erfuhr die Initialzündung. Wir gründeten die deutsch-polnische Künstlergruppe »Beiderseits des Flusses – po obu stronach rzeki« 1992 bis 1998. Seitdem gehe ich bewusst den Weg der freischaffenden Künstlerin. 1996 erhielt ich das Diplom für Farbdesign und arbeite bis heute als Farbgestalterin für Architekur. Von 1992 bis 2006 war ich Mitglied in »Endmoräne - Künstlerinnen in Brandenburg/Berlin e.V.« bis 2006. Hier waren auch die Jahre vor dem Mauerfall sehr wichtig für mich, weil mir in Lietzen Freiraum zum Malen gegeben wurde, ich mich »reiben« konnte und erfolgreiche Künstlerinnen und Künstler kennenlernte.

Mein erstes Atelier eröffnete ich 2002, es war ein Meilenstein für meine künstlerische Tätigkeit und mein Bekenntnis Künstlerin zu sein. In diesem Jahr begann ich mein Wissen an Kinder und Erwachsene weiterzugeben und sie beim Stärken und Entdecken der eigenen Kreativität zu begleiten.

Viele Ausstellungen gestalte ich. Einer der glücklichsten Momente ist für mich die Ausstellungseröffnung in der Neuen Galerie in Wünsdorf gewesen, in der mein Vater Friedo Solter die sehr persönliche Rede hielt und meine große Familie dabei war.

Abschluss als pädagogische Fachkraft 2020, mit dem Wunsch den Kindern den Zugang zu ihren musischen und inneren Kräften zu ermöglichen.

Mitglied im BBK Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler und im KunstHaus Potsdam.

Arbeitsgebiete

 

Lasurmalerei in Wasserfarben und Ölfarben auf Papier und Leinwand, Zeichnung, Holz-und Linolschnitt, Frottage, Collage, Fotografie.

 

Sujet

 

Landschaft, Stadtlandschaft, Raum, Porträt, raumbezogene Malerei 

 

Stipendien

 

Viele Stipendien erhielt ich. Besonders bedeutsam sind für mich das vierteljährliche Stipendium für baugebundene Malerei (Wandmalerei) in Venedig 2006 und das Otto-Niemeyer-Holstein-Stipendium 2014 in Lüttenort DE.

2021 Mikro-Stipendium und envia Stip 

2019 Atelierstipendium des MWFK Land Brandenburg.